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    So kannst du eine Menge Geld sparen

    Wir zeigen Dir Tipps und Tricks, wie du viel Geld sparen kannst. Weiterlesen

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    Die eigene Wohnung renovieren

    Beim Renovieren der Wohnung Geld sparen

    Unabhängig davon, ob man in einer Eigentumswohnung oder dauerhaft zur Miete wohnt, wird sie irgendwann unumgänglich: die Renovierung der Wohnung. Allerdings sind mit dem Renovieren meist hohe Kosten verbunden. Glücklicherweise lässt sich aber auch beim Renovieren auf vielerlei Weise Geld sparen, sei es durch eigene Arbeitsleistung oder die Verwendung günstiger Materialien. Ein paar der wichtigsten Tipps in diesem Zusammenhang haben wir hier für Sie zusammengetragen.

    Selber machen und Geld sparen

    Der größte Kostenfaktor beim Renovieren der Wohnung sind so gut wie immer die Arbeitszeiten der Handwerker. Wer Geld sparen möchte, sollte deshalb möglichst viele Arbeiten selber erledigen. Nicht jeder traut sich allerdings zu, eine Wohnung selber vollständig zu tapezieren. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten. Die eine ist, dass man einen guten Freund oder Verwandten fragt, ob dieser einem die wichtigsten Arbeitsschritte erklären kann und zumindest die ersten Bahnen der Tapete in der Wohnung mit anbringt. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, dass man selber etwas lernt, was man auch später gebrauchen kann. abnimmt. Denn in den seltensten Fällen halten die gleichen Tapeten ein Leben lang.

    Die andere Möglichkeit besteht darin, die Tapezierfirma nur für solche Aufgaben zu beauftragen, die man selber nicht erledigen kann. Denn zum Renovieren der Wände gehört auch das Entfernen der alten Tapeten. Insofern lässt sich Geld sparen, wenn man zumindest diese Arbeit selber erledigt. Hierfür benötigt man nicht mehr als einen Eimer, einen Schwamm, Tapetenlöser aus dem Baumarkt, einen Spachtel sowie Müllsäcke. Gerade das Entfernen der alten Tapeten gestaltet sich meist besonders zeitintensiv, da sich die Bahnen nur selten vollständig am Stück abziehen lassen. Insofern lässt sich bei der Arbeitszeit des Tapezierers viel Geld sparen, wenn sich die Wände sich in einem tapezierfähigen Zustand befinden.

    So bringen Sie die Wohnung in einen tapezierfähigen Zustand

    Wer selber tapeziert spart sich die Handwerker

    Wer selber tapeziert spart sich die Handwerker

    Zunächst vermischen Sie den Tapetenlöser im auf der Packung angegebenen Mengenverhältnis mit warmem Wasser und tragen diese Mischung mit dem Schwamm auf die abzulösenden Tapeten auf. Befeuchten Sie dabei jeweils alle Tapetenbahnen an einer Wand gleichzeitig. Wenn Sie dagegen jede Bahn einzeln befeuchten, hat der Tapetenlöser keine ausreichende Einwirkzeit.

    Wenn Sie umgekehrt das komplette Zimmer gleichzeitig bearbeiten sind die ersten Bahnen meist schon wieder angetrocknet, ehe Sie mit dem eigentlichen Ablösen beginnen. Hierzu schieben Sie den Spachtel unter eine der Ecken der Tapete und ziehen diese von dort aus von der Wand ab. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, denn feuchte Tapeten tendieren dazu, schnell zu reißen. Je größer die Stücke sind, die auf einmal ablösen, desto weniger Zeit benötigen Sie später für die oft hartnäckigen stärker verklebten Reste. Auch wenn es sich dabei um eine mühselige Arbeit handelt, sollten Sie sich immer wieder vor Augen führen, dass Sie gerade deshalb viel Geld sparen durch Ihre Eigenleistung beim Renovieren.

    Günstig aber vernünftig einkaufen

    Eine weitere Möglichkeit, mit welcher Sie beim Renovieren Geld sparen, ist es, die nach der Tapezierung notwendigen Malerarbeiten selber zu erledigen. Hierbei sollten Sie allerdings nicht am falschen Ende Geld sparen. Denn günstige Farben haben den Nachteil, dass das Renovieren sich meist unnötig in die Länge zieht und Sie außerdem mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein werden.

    Denn eine gute Deckkraft bieten meist nur die etwas höher im Preis liegenden Wandfarben. Allerdings lohnt es sich gerade in diesem Zusammenhang, ein wenig im Internet zu recherchieren. Häufig findet man dort Testergebnisse oder auch persönliche Erfahrungsberichte von Kunden zu einzelnen Marken. Auch bei Pinseln und Farbrollen sollte man nach Möglichkeit nicht die billigste Variante auswählen.

    Denn auch durch schlechtes Arbeitsgerät verlängert sich die Zeit, die Sie mit dem Renovieren verbringen, nur unnötig. Machen Sie stattdessen lieber ein oder zwei Überstunden an Ihrem eigentlichen Arbeitsplatz und investieren Sie dieses Geld in vernünftiges Werkzeug für die jeweils anstehende Arbeit. Nicht nur Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

    Auf Haltbarkeit setzen

    Es müssen nicht immer die teuersten Farben sein.

    Es müssen nicht immer die teuersten Farben sein.

    In gleicher Weise gilt dies im Übrigen auch für die sonstigen von Ihnen beim Renovieren verwendeten Materialien. Die Redewendung, dass doppelt kauft, wer billig kauft, bewahrheitet sich gerade beim Renovieren immer wieder. Auch wenn Sie Geld sparen möchten, sollten Sie auf ein bestimmtes Maß an Qualität nicht verzichten. Ihnen ist nämlich nicht geholfen, wenn die neue Tapete zwar besonders günstig war, sich dafür aber auch schon nach einem Jahr wieder von den Wänden abzulösen beginnt.

    Insofern sollten Sie vor allem qualitätsbewusst einkaufen. Dies bedeutet umgekehrt nicht, dass nur das Beste vom Besten gut genug für Ihre eigenen vier Wände ist und erst recht nicht darum, sich auf teure technische Spielereien. So macht es beispielsweise wenig Sinn, besonders teure tropffreie Farbe zu kaufen, wenn Sie eine komplette Wohnung zu streichen haben. Dann lohnt es nämlich wirklich, diese komplett mit Folien auszulegen und eine gut abdeckende normale Wandfarbe zu kaufen.

    Wie fast immer im Leben geht es also auch beim Renovieren meist darum, einen vernünftigen Mittelweg zu wählen. Auf diese Weise lässt sich Zeit und Geld sparen, ohne das hierunter das Gesamtergebnis von seiner optischen Wirkung oder in Sachen Haltbarkeit leiden würde. Wichtig ist dabei vor allem, die eigenen handwerklichen Fertigkeiten und zeitlichen Ressourcen richtig einzuschätzen. Denn besonders teuer wird es dann, wenn ein Handwerker bei Ihnen nicht nur renovieren muss, sondern zuvor auch noch die Reste Ihrer Renovierungsversuche entfernen muss.

    Ein Tipp für Mieter: die Rechtslage ist im Wandel

    Am meisten Geld sparen lässt sich als Mieter dann, wenn man das Renovieren einfach unterlässt. Zwar schreiben viele Mietverträge regelmäßige Renovierungen vor, sind aber häufig in Bezug auf diese Klauseln nicht rechtswirksam. Gerade in den letzten Jahren sind in diesem Zusammenhang viele wegweisende Entscheidungen des Bundesgerichtshofes ergangen. Wer also als Mieter wirklich Geld sparen möchte, sollte zunächst überprüfen, ob die im Mietvertrag befindliche Klausel zum Renovieren tatsächlich rechtsgültig ist.

    Hier lohnt gegebenenfalls auch ein Gang zum Fachanwalt für Mietrecht. Denn die Kosten für eine kurze Beratung liegen deutlich niedriger als die Handwerkersätze für das komplette Renovieren einer Wohnung bis hin zum Streichen der Fensterrahmen. Umgekehrt sollte man als Mieter beim Umbauten oder auch grellen bzw. tief dunklen Wandfarben Vorsicht walten lassen. Denn solche Veränderungen führen, unabhängig von Vertragsklauseln, in jedem Fall zur Pflicht, die Wohnung wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück zu versetzen.

    Bildquellen:

    Bildquelle1: © donatas1205/Fotolia.com
    Bildquelle2: © tiarano/Fotolia.com
    Bildquelle3: © frank peters/Fotolia.com

    2 comments to Die eigene Wohnung renovieren

    • Birgit  says:

      Ein guter Artikel. Ja, gerade bei der Wahl der Materialien sollte man nicht unbedingt sparen. So lässt sich eine Vliestapete viel besser selbst verkleben als eine Papiertapete. Auch beim übrigen Zubehör wie Rollen etc. lohnt sich oft keine sehr billige Alternative. Liebe Grüße Birgit

    • Markus  says:

      Gut geschriebener und sehr informativer Artikel! Ich denke da ähnlich wie Birgit. Man sollte bei manchen Produkten bzw. Materialien nicht sparen. Denn dann gilt meist: Wer billig kauft, kauft doppelt. Am besten ist, man vergleicht die einzelnen Produkte und sucht sich das beste Preis-Leistungsverhältnis für seine Anforderungen.
      Erfahrungsberichte von Freunden oder Bewertungsportalen sind da meist auch hilfreich.

      LG

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