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    So kannst du eine Menge Geld sparen

    Wir zeigen Dir Tipps und Tricks, wie du viel Geld sparen kannst. Weiterlesen

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    Mit LED Beleuchtung richtig Geld sparen

    Nach der stufenweisen Abschaffung von herkömmlichen Glühlampen in der EU setzten inzwischen viele auf LED-Lampen. Diese gelten als besonders sparsam und wandeln 40% der Energie in Licht um – mehr als andere Leuchtmittel. Dank ihrer langen Lebensdauer und des geringen Energieverbrauchs helfen die LEDs Geld zu sparen. Zudem enthalten sie keine gefährlichen Substanzen und können auch dort zum Einsatz kommen, wo schnell etwas kaputt geht.

    Was sind LEDs?

    Die Abkürzung LED steht für eine „Light Emitting Diode“. Übersetzt meint dies eine Diode, die Licht aussendet. Diese kleinen Dioden erzeugen das Licht, welches Du sehen kannst, mit winzigen Elektronik-Chips und speziellen Halbleiter-Verbindungen. Herz des Halbleiters ist ein Kristall. Der Kristall besitzt zwei Bereiche mit gegensätzlicher Ladung. Liegt Strom an der LED-Leuchte an, dann verschieben sich die Elektroden der gegensätzlich geladenen Bereiche und geben dabei Licht ab. Dieser Prozess wird als Elektrolumineszenz bezeichnet. Mit einer Kantenlänge von lediglich einem Millimeter gehören Leuchtdioden zu den kleinsten Lichtquellen. Ihr Licht strahlt nahezu punktförmig. Um die LEDs vor Erschütterungen und Umwelteinflüssen zu schützen, werden sie von einer Kunststoffhülle umschlossen. Reflektoren vergrößern den Ausstrahlungswinkel des Lichts auf bis zu 180 Grad. Erfunden wurden die Leuchtdioden 1962. Seitdem dienten sie vor allem als Leuchten in Anzeigen und Displays. Technischen Innovationen verbesserten die Lichtausbeute immer mehr und so wurden LEDs seit dem Ende der 90er Jahre zunehmend als Leuchtmittel im Alltag eingesetzt.

    Vorteile der LEDs

     

    Bild mit Energiesparlampe

    Selbst Energiesparlampen sind im Vergleich zu LEDs richtige Stromfresser.

    Je nach Modell leistet eine LED Beleuchtung zwischen 15.000 bis 30.000 Stunden. Sie verbraucht 6 mal weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen, da sie fast die Hälfte der Energie tatsächlich in Licht transformiert. Zum Vergleich: Glühbirnen weisen einen Wirkungsgrad von lediglich 2% auf, Halogenlampen wandeln 3% der zugeführten Energie in ausgesendetes Licht um und Energiesparlampen mit Quecksilber kommen auf einen Wirkungsgrad von 12%. Als Ersatz für eine klassische 60 Watt Glühbirne kann eine LED Beleuchtung mit 800 Lumen oder 7,5 Watt genutzt werden. Dem warmweißen Licht einer Glühbirne entspricht eine Farbtemperatur von 3300 Kelvin. Ein tageslichtweißes Licht erhältst Du mit einer LED Beleuchtung von 5300 Kelvin. Nach 34.000 Betriebsstunden (entspricht 15 Jahren) verbraucht eine 60 Watt Glühbirne 2050 Kilowattstunden Strom. Das entspricht ca. 410 Euro Stromkosten. Eine gleichwertige LED Beleuchtung verbraucht 260 Kilowattstunden und damit etwa 52 Euro. Hierbei muss aber beachtet werden, dass die Glühbirne eine Lebensdauer von nur 1000 Stunden hat und damit im betrachteten Zeitraum 34 Mal hätte ausgetauscht werden müssen, wohingegen eine qualitativ hochwertige LED Lampe die 15 Jahre überstehen kann. Auch wenn die LED Beleuchtung etwa viermal teurer im Anschaffungspreis ist, so bringt sie über die Lebensdauer gerechnet eine deutliche Ersparnis. Die LEDs weisen auch keine Anschaltverzögerung auf. Anders als bei Energiesparlampen bringen sie gleich das volle Licht und werden nicht langsam erst heller. Auch die Öko-Bilanz gestaltet sich deutlich positiver als bei Energiesparlampen. LEDs enthalten kein Quecksilber und können über den Elektronik-Müllproblemlos entsorgt werden.

    Verschiedene Arten der LED Beleuchtung

    LED Lampen können anhand des verwendeten Sockels unterschieden werden. Viele Leichtdioden werden mit einem E27Sockel angeboten. Dies ist das klassische Glühbirnengewinde. Dieses Gewinde ist in vielen Bereichen weit verbreitet und die passenden Lampen sind in Birnenform, als Strahler oder in Kerzenform erhältlich. Der Austausch ist sehr einfach – hier musst Du nur die LED Lampe in die Fassung eindrehen. Der Sockel E14 ist häufig bei Kronleuchtern zu finden. Das kleine Schraubgewinde mit 14 mm Durchmesser ist ebenso weit verbreitet und wird auch bei Wandlampen oder Schreibtischlampen eingesetzt. Spezifisch für LEDs ist hingegen der Bajonettsockel GU10. Die GU10 Leuchtmittel kannst Du durch Einstecken sowie Drehen in die jeweilige Fassung einsetzen. Der Sockel G9 kommt bei Hochvolt-Sockelstiften zum Einsatz. Die bestehenden G9 Halogenspots kannst Du einfach gegen einen LED G9 Strahler ersetzen. Ähnlich werden die Sockel GX53eingesetzt. Stablampen mit R7s finden bei verbrauchsstarken Strahlern Verwendung, etwa bei Deckenflutern. 4 Pins in einer Reihe, die Kompaktleuchtstofflampen ähneln, werden mit dem Sockel 2G7 verwendet.

    Wo sich der Einsatz von LEDs lohnt

    Bild von Küche

    Besonders in Wohnzimmer und Küche lohnt sich der Einsatz von LED Beleuchtung.

    LEDs können perfekt als Spot-Ons eingesetzt werden. Diese Lampen eignen sich für Deinen Schreibtisch oder Wandleuchten. Soll die Beleuchtung dimmbar sein, dann achte beim Kauf auf dimmbare LEDs. Als Deckenbeleuchtung wählst Du helle LEDs, die 600 bis 700 Lumen bieten und einen Raum wirklich erhellen können. Sie eignen sich als großflächige Deckenbeleuchtung. Hier greifst Du am besten zu warm-weißen Lichtfarben zwischen 2500 und 3000 Kelvin. Beim Umrüsten solltest Du aber auf den LED Trafo achten. Wenn das Licht flackert, brummt oder verzögert erleuchtet, dann brauchst Du einen Trafo, der die Netzspannung von 230 Volt in die niedrigere Spannung umwandelt, welche die LED Beleuchtung benötigt. Den richtigen Trafo findest Du, indem Du die Wattzahlen der mit dem Trafo betriebenen LEDs addierst. Bei einer täglichen Nutzung des Lichts von acht Stunden rechnet sich die Umrüstung auf LEDs besonders. Die Lampen sollten gerade dort zum Einsatz kommen, wo das Licht häufig lange brennt, etwa im Wohnzimmer oder der Küche. Im Schlafzimmer sollten Lampen mit einer Farbtemperatur unter 2700 Kelvin genutzt werden. Diese wirken warm und machen Dich nicht wach. Häufiges Ein- und Ausschalten stellt bei LEDs kein Problem dar. Somit können sie auch dort genutzt werden, wo das Licht in Intervallen brennt. Beachte neben der Lichtfarbe selbst auch den Farbwiedergabeindex (CRI). Dieser bezeichnet die Qualität der Wiedergabe von Farben auf einer Dimension von 0 bis 100. Je geringer dieser CRI-Index ist, desto unnatürlicher ist die Farbwiedergabe, sodass ein Gesicht im Spiegel blass aussieht. Glühlampen decken mit einem CRI-Wert von 100 das komplette Farbspektrum ab. Leuchtstofflampen erreichen einen Wert von 70 und LEDs über 80, was einer natürlichen Farbwiedergabe entspricht.

    Fazit – LEDs ersetzen Glühlampen und Halogenbeleuchtungen

    LED Lampen können Glühlampen ersetzten. Sie sind wesentlich energiesparender, verbrauchen weniger, besitzen eine längere Lebensdauer und wandeln den Strom besser in Licht um. Sie geben kaum Wärme ab und übertreffen so selbst Energiespar– oder Halogenlampen in ihrer Effizienz. Trotz des höheren Anschaffungspreises lohnt sich daher der Einsatz der LEDs, besonders dort, wo das Licht lange brennt. Die verschiedenen Lampenformen und Lichtfarben ermöglichen es, die passenden LEDs je nach Raum und persönlichen Anforderungen zu wählen. So sparst Du richtig Geld und kannst die LEDs flexibel einsetzen.

    Bildquellen:
    Bild 1: © Unsplash / pixabay.de
    Bild 2: © CITYEDV / pixabay.de
    Bild 3: © Arochau / fotolia.com

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