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    So kannst du eine Menge Geld sparen

    Wir zeigen Dir Tipps und Tricks, wie du viel Geld sparen kannst. Weiterlesen

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    Richtig lüften und heizen

    So sparen Sie beim Heizen und Lüften Geld

    Die Heizkosten gehören zu den Haushaltskosten, die von Jahr zu Jahr am meisten steigen. Viele Mieter haben immer ein flaues Gefühl im Magen, wenn sie ihre Neben- und Heizkostenabrechnung vom Vermieter bzw. die Gasabrechnung vom Energieversorger im Briefkasten sehen. Sie stecken in einem Dilemma, denn einerseits möchten sie es bei kalten Außentemperaturen in der Wohnung warm haben, andererseits möchten sie die Kosten bezahlbar halten – und dabei auch noch die Bildung von gesundheitsschädlichem Schimmel verhindern.

     

    Doch wie richtig lüften und heizen?

    Wie sie das Geld nicht zum Fenster rausheizen

    Wie sie das Geld nicht zum Fenster rausheizen

    Die meisten Deutschen haben in jedem Zimmer einen (oder manchmal mehrere) Heizkörper, die über ein modernes Thermostatventil verfügen, bei der sich außer Frostschutz auch fünf verschiedene Stufen inklusive Abstufungen einstellen lassen. Bei einigen dieser Thermostatventile ist auf der Stufe 1,5 ein kleiner Mond und auf der Stufe 3 eine kleine Sonne abgebildet. Dies symbolisiert die Temperaturempfehlungen tags- oder nachtsüber: Auf Stufe 3 wird nämlich auf etwa 20 Grad geheizt, was eine angenehme Raumtemperatur für den Großteil der Bevölkerung sein dürfte. Natürlich gibt es auch Menschen, die es lieber kälter oder wärmer mögen. Wer lieber nur 18 Grad in der Wohnung hat (etwa Stufe 2,5), kann gegenüber der Aufheizung auf 20 Grad bis zu 12 Prozent sparen, wer die Heizung lieber auf Stufe 4 (etwa 23-24 Grad) stellt, muss auch mit entsprechend höheren Heizkosten rechnen. Jedes Grad mehr oder weniger führt im Schnitt zu einem Kostenunterschied von sechs Prozent. Die Heizung also statt auf 4 oder 5 lieber auf 3 zu stellen, bringt eine hohe Kostenersparnis, aber auch weniger wohlige Wärme, was durch geeignete Kleidung ausgeglichen werden muss, damit es nicht zum Frieren kommt.

    Richtig lüften und heizen: Luftfeuchtigkeit beachten

    Das Temperaturempfinden des menschlichen Körpers hängt auch von der Luftfeuchtigkeit ab – wer ein Thermometer im Wohnraum aufstellt, wird überrascht sein, dass das eigene subjektive Empfinden und die gemessene Temperatur teilweise weit auseinander liegen. Eine besonders hohe Luftfeuchtigkeit kann jedoch auch zu Schimmelbildung führen, denn feuchte Luft, die nicht entweichen kann, schlägt sich an den kältesten Stellen (meist Außenwände) nieder und kann zu Schimmelbildung führen. Schimmel ist in erster Linie ein Problem der modernen Hausbauweise mit sehr dichten Kunststoff-Fenstern, denn undichte Holzfenster von früher waren zwar zugig, ermöglichten aber den Luftaustausch.

    Man sollte stets die Temperatur im Zimmer im Blick behalten

    Man sollte stets die Temperatur im Zimmer im Blick behalten

    Moderne Fenster lassen weder Feuchtigkeit heraus noch frische Luft herein, es muss also explizit gelüftet werden, damit die Feuchtigkeit vollständig entweichen kann. Grundsätzlich sollte immer dann gelüftet werden, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, und wobei die Heizungen stets auf Frostschutz gedreht und die Fenster weit geöffnet werden sollten. Das Lüften ist bei Durchzug am effektivsten, daher sollten möglichst gegenüberliegende Fenster geöffnet werden. Das Kippen der Fenster ist nicht ausreichend für den Luftaustausch. Übrigens ist das ausreichende Lüften der Schlüssel zum effektiven Heizen, denn durch das Lüften wird ein Luftaustausch ermöglicht. Die frische, trockene Luft erwärmt sich viel besser als die alte, verbrauchte und feuchte Luft. Insofern kann das Durchlüften immer dann helfen, wenn die Temperatur zwar eigentlich hoch ist, man aber trotzdem friert.

    Hilfsmittel Hygrometer

    Es ist schwierig, festzustellen, wie feucht die Luft in der Wohnung gerade ist. Nur bei beschlagenen Scheiben oder Spiegeln wird die Luftfeuchtigkeit wirklich sichtbar (oder bei Alufenstern, wenn sie als Kondenswasser an den Rahmen herunterfließt). Mithilfe eines Hygrometers, also eines Luftfeuchtigkeitsmessers, kann die aktuelle Luftfeuchtigkeit jedoch einfach festgestellt werden. Ein Wert von über 60 Prozent Luftfeuchtigkeit besagt, dass schnellstens gelüftet werden sollte – auch um Schimmelbildung zu vermeiden. Wer richtig lüften und heizen und damit Schimmelbildung vermeiden möchte, findet im Hygrometer einen zuverlässigen und oft bereits zu günstigen Preisen erhältlichen Helfer.

    Bildquellen:
    Bild 1: ©   K.-U. Häßler / Fotolia
    Bild 2: ©  PuraVida_Fotografie / Pixabay
    Bild 3: © Peyesces / Pixabay

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