Silvester

Fondue und Raclette an Silvester

Silvester steht vor der Tür und somit auch wieder die Frage, was man an diesem feierlichen Tag denn essen kann. Besonders dann, wenn man Silvester mit vielen Menschen feiert, kann es problematisch sein, ein Essen zu finden, das allen Menschen taugt. Denn jeder Mensch hat ja so seine ganz eigenen Vorlieben und Ernährungsweisen, und diese stimmen nur in den seltensten Fällen überein. Dazu kommt, dass nicht jeder Lust dazu hat, Silvester am Herd zu verbringen. Schließlich möchte man Silvester ja möglichst zusammen feiern und in einer gemütlichen Runde beieinandersitzen. Viele Menschen entscheiden sich dazu, an Silvester ein Fondue oder ein Raclette zu organisieren. Was an diesen beiden Optionen so praktisch ist, und wie man dabei Geld sparen kann, soll in dem nun folgendem Text erklärt werden.

Mit einem Fondue an Silvester in einer gemütlichen Runde essen

Das Fondue ist super lecker und sehr einfach

Das Fondue ist super lecker und sehr einfach

Das Fondue ist eine der beliebtesten Optionen, wenn es darum geht, ein Essen für Silvester auszurichten. Was an einem Fondue so gut ist? Nun, zum einen kann man bei einem Fondue in einer gemütlichen Runde am Tisch sitzen. Der Fondue-Topf wird dann einfach in die Mitte des Tisches gestellt, und jeder kann nach Belieben sein Brot, sein Gemüse oder andere Zutaten in den Topf tunken. Viel braucht man für so ein Fondue außerdem auch nicht: Das Wichtigste bei einem Fondue ist wohl die Fondue-Pfanne oder der Feuertopf. Das, was sich in dem Topf befindet, wird dann mithilfe eines Tischkochers, auch Rechaud genannt, warmgehalten. Damit jeder seine Zutaten nach und nach in den Inhalt der Fondue-Pfanne tunken kann, benötigt man entsprechende Fonduegabeln oder Fonduespieße. Damit man sein Besteck und das, was man in den Topf getunkt hat, auch zwischendurch mal ablegen kann, sollte man zudem ein paar Teller bereitstellen. Soll in dem Fondue Fleisch gegart werden, kann man zudem noch ein Fonduesieb anbringen.

Nicht nur, dass ein Fondue es einem ermöglicht, in einer gemütlichen Runde am Tisch zu sitzen, nein, man kann zudem beinahe alle kulinarischen Vorlieben damit bedienen. Mag jemand lieber Fleisch, kann er einfach Fleisch in den Käse, wenn es denn ein Käse-Fondue sein soll, tauchen, und wer sich lieber vegetarisch ernähren möchte, der kann einfach Gemüse in das Fondue tunken. Es gibt jedoch nicht nur Käse-Fondues, sondern auch Fondues mit Schokolade oder Brühe. Ganz exquisit ist das Fondue-Vigneron, bei dem Fleischstücke in ein Wein-Fondue getaucht und gegart werden können. Natürlich sollte man bei der Wahl eines Feuertopfes oder eine Fondue-Pfanne wählerisch sein. Denn schließlich soll dieses Gerät ja möglichst lange halten, und zudem ist es von Vorteil, wenn der Feuertopf oder die Fondue-Pfanne so beschichtet ist, dass so schnell nichts darin anbrennen kann. Glücklicherweise werden inzwischen vermehrt Sets angeboten, in denen alle benötigen Utensilien enthalten sind.So kann man bereits bei der Anschaffung ein wenig Geld sparen. Doch auch bei der Ausrichtung eines Fondues zu Silvester kann man Geld sparen, in dem man regelmäßig die Prospekte wälzt und sich einen Überblick darüber verschafft, wo es die benötigten Lebensmittel gerade am günstigsten gibt.

Am Tisch das Essen zubereiten

Typisches Silverstergericht: Das Raclette

Typisches Silverstergericht: Das Raclette

Ebenfalls sehr beliebt zum Jahreswechsel ist das Raclette. Alles, was man für einen gemütlichen Raclette-Abend an Silvester braucht, ist ein Racletteofen und die dazu gehörenden kleinen Pfännchen und Schaber. Der Racletteofen wird dann auf einen Tisch gestellt, und eingeschaltet. Es dauert eine kleine Weile, bis sich der Racletteofen ausreichend erwärmt, hat, aber wenn es dann doch endlich so weit ist, kann man direkt damit beginnen, seine bevorzugten Lebensmittel zu garen. Bei einem Racletteofen funktioniert das Garen entweder über die beiliegenden kleinen Pfännchen, oder auf der Racletteplatte. Möchte man sich Fleisch garen, ist es besten, dies auf dem Raclette-Stein zu machen. Denn dieser wird nach und nach so heiß, dass man sehr einfach und fettarm(!) jede Art von Fleisch darauf zubereiten kann. Die kleinen Pfannen eigenen sich gut, wenn man sich einfach nur Käse schmelzen oder Gemüse oder bereits gebratenes Fleisch mit Käse überbacken möchte. Natürlich kann man auch gänzlich auf die Verwendung eines Käses verzichten, jedoch ist der Raclette-Käse ja eigentlich erst das, was das Raclette so besonders macht. Es gibt speziellen Raclette-Käse, den man zum Überbacken auch unbedingt verwenden sollte. Jeder andere Käse würde wohl viel zu schnell schmelzen, der Raclette-Käse ist dagegen extra dick und eher von harter Konsistenz. Wie auch schon bei einem Fondue ist an einem Raclette das besonders Tolle, dass man da die unterschiedlichsten Geschmäcker bedienen kann.

Es kann auch nur Gemüse in die Pfanne gegeben werden

Es kann auch nur Gemüse in die Pfännchen gegeben werden

Denn isst jemand nur Gemüse, braucht er sich auch nur Gemüse in seiner Pfanne zu erhitzen. Angst, dass das Gemüse dabei in Kontakt mit Fleisch kommen könnte, muss man dabei nicht haben. Denn jeder hat ja sein eigenes Pfännchen und kann sich praktischerweise jeden Gang so zubereiten, wie er es gerne hätte. Ein Raclette hat also auch immer etwas von einem Wunschessen und dürfte wohl auch deshalb so beliebt sein. Für Menschen, die gerne schnell alles auf ihrem Tisch haben und nicht gerne auf ihr Essen warten möchte, ist so ein Raclette wohl eher nichts. Für alle anderen dürfte es dagegen sehr praktisch, außergewöhnlich und entspannend sein, mal in aller Ruhe zu schlemmen, und beim Warten auf das Essen mit seinen Liebsten in aller Ruhe plaudern zu können.

Wie bei einem Fondue auch ist es bei Raclette am besten, wenn man sich alle benötigten Utensilien in einem Set kauft. So kann man Geld sparen, und muss auch nicht diverse Geschäfte aufsuchen, um all die kleinen Einzeltkeile zu bekommen, die man für ein Raclette benötigt. Damit man auch beim Einkauf für ein Silvester mit einem Raclette Geld sparen kann, sollte man seine Gäste vorher nach eventuellen Präferenzen fragen. So muss man nicht „auf gut Glück“ einkaufen, sondern muss nur das in den Einkaufswagen legen, was auch tatsächlich gebraucht wird. Aber Achtung: Kaufen Sie nicht zu viel ein! Denn da sich so ein Raclette-Essen durchaus mal sehr in die Länge ziehen kann, tritt das Sättigungsgefühl bereits nach einer geringeren Menge ein, als wenn man „normal“ essen würde. Im Zweifelsfall kann man ja einfach noch ein wenig Brot dazu kaufen, welches man dann zu dem Raclette reicht.

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