Wasser sparen

Rund 121 Liter Wasser verbrauchte jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr 2011; im Jahr 2007 waren es noch circa 127 Liter. Der Wasserverbrauch sinkt stetig seit mehreren Jahren, da einerseits damit Ressourcen und andererseits auch die Geldbeutel der Verbraucher geschont werden. Dennoch möchten Verbraucher nach der erhaltenen Wasserabrechnung, oft verbunden mit steigenden Gebühren und Nachzahlungen, weiterhin ihren Wasserverbrauch minimieren und Wasser sparen. Dass dies recht einfach ist, zeigen die nachfolgenden Tipps.

 

1. Der Wasserverbrauch eines Waschbeckens lässt sich mühelos mithilfe des Einbaus eines Strahlreglers um etwa die Hälfte reduzieren. Das entspricht bei einem Zwei-Personen-Haushalt etwa fünfzig Euro jährlich, die dadurch eingespart werden können.

2. Für ein Vollbad wird eine Wassermenge von circa zweihundert Litern benötigt. Im Gegensatz dazu benötigt man für eine Dusche lediglich etwa achtzig Liter Wasser. Daher ist es ratsam, auf Vollbäder weitgehend zu verzichten und somit Wasser zu sparen.

3. Auch die Duschköpfe können Einsparungen erzielen. Herkömmliche Duschköpfe lassen pro Minute etwa zehn bis sechzehn Liter Wasser hindurch, während Sparduschköpfe diese Menge ebenfalls um die Hälfte reduzieren. Deshalb ist es ratsam, den Duschkopf durch ein Wassersparmodell zu ersetzen, sodass man dadurch eine Menge Wasser sparen kann.

4. Es ist nicht notwendig, beim Duschen, Waschen oder Zähneputzen unentwegt den Wasserhahn laufen zu lassen. Das laufende Wasser geht damit ungenutzt in die Kanalisation und muss trotzdem bezahlt werden. Daher kann zum Zähneputzen ein herkömmlicher Zahnputzbecher Abhilfe schaffen. Während des Einseifens kann beim Waschen oder Duschen der Wasserhahn zugedreht werden und man spart somit ebenfalls deutlich Wasser.

4. Ein tropfender Wasserhahn sollte umgehend repariert werden. Jeder unnütze Tropfen kostet Geld; ein tropfender Wasserhahn über das gesamte Jahr hinweg schlägt mit etwa zwanzig Euro zu Buche.

5. Geschirrspül- und Waschmaschinen sollten grundsätzlich nur vollständig gefüllt betrieben werden. Es ist unsinnig, wenig Geschirr mit der Hand unter fließendem Wasser zu spülen, da dies weitaus mehr Wasser verbraucht als eine Maschine mit gesammeltem Geschirr. Auch das Vorspülen von Geschirr ist nicht nötig, da moderne Maschinen sehr gut angetrocknete Reste entfernen können und zudem Wasser sparen.

Außerdem sollten alte Geräte im Bedarfsfall ausgetauscht und nicht repariert werden, da sie meist mehr als die Hälfte der Wassermenge verbrauchen, die moderne Geräte benötigen.
Beim Kauf eines neuen Gerätes sollte unbedingt der Wasserverbrauch diverser Maschinen verglichen werden. Selbst wenn der Anschaffungspreis erst einmal höher liegt, wird sich dieser bei ständigem Gebrauch des Gerätes schnell amortisieren, da man mit einer neuen Maschine viel Wasser sparen kann.

6. Die Toilettenspülung gilt als einer der größten Wasserverbraucher im Haushalt. Deshalb ist es empfehlenswert, wenn diese eine Sparspülung aufweist, die auch stetig in Benutzung sein sollte.
Zudem ist es ratsam, für die Toilettenspülung bei vorhandener Möglichkeit, eine Regenzisterne zu installieren. Hierbei wird das Regenwasser aufgefangen und kann für die Toilettenspülung genutzt werden, da hierfür nicht unbedingt Trinkwasser vonnöten ist. Ebenfalls kann das derart aufgefangene Regenwasser zur Gartenbewässerung genutzt werden.

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