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    So kannst du eine Menge Geld sparen

    Wir zeigen Dir Tipps und Tricks, wie du viel Geld sparen kannst. Weiterlesen

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    Das Kinderkonto – Schon früh Geld sparen lernen

    Alles rund um das Kinderkonto

    Schon seit einiger Zeit wird das sogenannte Kinderkonto von fast allen Banken angeboten. Die Kinder sollen damit schon sehr früh den richtigen Umgang mit Geld erlernen und so bestens auf die Zukunft vorbereitet werden. Bei vielen Familien ist es oft so, dass die Kinder einen festen Taschengeldbetrag pro Monat von den Eltern oder Großeltern bekommen. Die Kleinen lagern das Geld aber „unter ihren Kopfkissen“ zuhause, denn wie sollten sie denn auch auf die Idee kommen, ihr Geld auf die Bank zu bringen. Deshalb bieten die Banken an, dass die Eltern in ein Kinderkonto für die Kids investieren können. Auf diesem können die Eltern dann das Taschengeld – oder einen Teil davon – anlegen. Der Vorteil dabei ist, dass schon die Kleinsten lernen, was Verantwortung mit dem eigenem Geld eigentlich bedeutet. Wie ein Kinderkonto eröffnet werden kann, welche Vorteile es gibt und was man beachten muss erfahren Sie in diesem Beitrag.

     

    Das Kinderkonto – wie geht’s?

    Es kann mit einem Kinderkonto Geld für spätere Anschaffungen angespart werden

    Es kann mit einem Kinderkonto Geld für spätere Anschaffungen angespart werden

    Natürlich legen die Eltern das Kinderkonto an, um etwas Geld für den Nachwuchs anzusparen. Geldgeschenke zu Geburtstag oder beispielsweise Weihnachten werden auf das Konto eingezahlt oder auch die Eltern überweisen selbst einen monatlichen Taschengeldbetrag auf das Tagesgeldkonto der Kinder. So kann viel Geld im Laufe des Erwachsenwerdens der Kinder summiert werden. Häufig verwenden die Eltern das angesparte Geld für Anschaffungen wie den Führerschein oder das spätere Studium. Wenn das eigene Geld einmal knapp ist, so kann auch der Klassenausflug des Kindes von dem Tagesgeldkonto abbezahlt werden.

    Für ein Kinderkonto ist von den Banken aber auch ein gewisses Mindestalter vorgegeben. Dieses ist von Bank zu Bank unterschiedlich festgelegt. Die Kinder können von diesem Konto immer gewisse Beträge abheben, jedoch ist ein Überziehen nicht möglich. Denn wie gesagt wissen viele Kinder noch nicht viel über den Umgang mit Geld und sollen so keinesfalls in die Schuldenfalle tappen. Sie sollen lernen, dass sie nur so viel Geld ausgeben können, wie sie auch auf dem Konto haben – und nicht mehr. So soll für die Zukunft der Kleinen gewährleistet werden, dass sie sparsam agieren und sich nicht verschulden.

    Auf dem Konto selbst haben die Kinder drei Funktionen zur Auswahl: Einmal können sie jedes Geld einzahlen – egal ob nur einen Euro oder mehrere Hundert -, dann ist es außerdem möglich, dass sie selbstständig Geld abheben. Dann können die Kleinen auch Überweisungen tätigen und bereits früh praktisch lernen, was eine Überweisung ist.

     

    Was sind die Vorteile?

    So lernen Kinder früh den Umgang mit Geld kennen

    So lernen Kinder früh den Umgang mit Geld kennen

    Wie man sieht hat das Konto in erster Linie viele Vorteile für die Eltern, doch auch für die Kinder hat es einige Pros zu bieten. Die Option für die Kinder besteht darin, dass sie ihr Taschengeld regelmäßig und selbstständig auf ihr Konto einzahlen. So können sie ihr Geld schon früh selbst verwalten und werden so auch zum Sparen animiert. Denn im Alter von sechs bis zehn Jahren wissen viele Kinder noch nicht, was ein Konto auf der Bank eigentlich ist und was es bewirkt.

    Zudem bieten die meisten Banken das Kinderkonto ohne Kontoführungsgebühren an. Es fallen auch sonst keine weiteren Kosten an. Es gibt in der Regel auch Zinsen für das Konto, die um einiges höher ausfallen, als die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto der älteren Generationen. Bis zu vier Prozent können die Zinsen hoch sein. Was die Banken mit den höheren Zinsen bezwecken wollen liegt auf der Hand: Den Klebeeffekt. Sie wollen sicherstellen, dass die Kleinen auch in Zukunft bei ihrer Bank bleiben. Denn wer als Kind bereits ein Konto bei einer Bank angelegt hat, der bleibt auch in den meisten Fällen als Erwachsener weiter Kunde.

    Eltern sollten die Angebote vorher vergleichen

    Eltern sollten die Angebote vorher vergleichen

    Und um diesen Klebeeffekt hervorzurufen tuen die Banken alles – sie wollen die Kleinen um jeden Preis als Kunden gewinnen. Viele versuchen deshalb den Nachwuchs mit diversen Geschenken anzulocken: Beispielsweise spendiert die Hypovereinsbank für jede dritte Einzahlung über zehn Euro eine Legofigur. Andere Banken verteilen Comic-Hefte an die Kinder.

    Da die Zinsen von Bank zu Bank unterschiedlich ausfallen, lohnt es sich für die Eltern die Angebote vorher zu vergleichen, bevor sie für ihren Nachwuchs ein Konto eröffnen. Wegen den hohen Zinsen haben in der Vergangenheit viele Eltern die Lunte gerochen: Sie kamen auf die Idee, ihr eigenes Geld auf das Kinderkonto anzulegen. Hier haben die Banken aber bereits sehr früh einen Riegel vorgeschoben. Meist bekommt man beispielsweise nur für die ersten 500 Euro Zinsen, für höhere Beträge dann nicht mehr. Auch hier schwankt der Wert bei jeder Bank und sollte vorher von den Eltern abgeklärt werden.

     

     

    Was ist bei der Eröffnung des Kinderkontos zu beachten?

    Behalten Sie stets die Kontrolle über die Ausgaben Ihres Kindes

    Behalten Sie stets die Kontrolle über die Ausgaben Ihres Kindes

    Grundsätzlich ist zu beachten, dass manche Geldinstitute gewisse Altersschranken setzen, ab wann ein Kinderkonto eröffnet werden darf. Auch hier gibt es von Bank zu Bank Unterschiede. Grundsätzlich ist es für die Eltern empfehlenswert, dass sie das Kinderkonto nicht zu früh eröffnen. Keinesfalls dürfen sie dem Kind ganz allein die Kontoführung überlassen. Behalten Sie hier stets die Kontrolle über die Ausgaben des Kindes.

    Wer sich dafür entschieden hat, ein Kinderkonto einzurichten, der muss bestimmte Formulare bei der Bank einreichen. Beide Elternteile müssen für das Konto unterschreiben und den Ausweis oder die Geburtsurkunde des Kindes dabei haben. Sie müssen außerdem die eigenen Ausweise bei der Bank vorlegen. Hat jedoch nur ein Elternteil das Sorgerecht für das Kind, so genügt auch die Unterschrift und der Ausweis dieses einen Elternteils.

     

    Mit Geld umgehen lernen

    Kinder lernen Verantwortung zu tragen

    Kinder lernen Verantwortung zu tragen

    Es ist heute umstritten und es führt auch zu vielen Diskussionen, ob Kinder überhaupt ein Konto benötigen oder nicht. Es ist einerseits wichtig, dass Kinder schon früh den selbstständigen Umgang mit Geld lernen und damit zum Sparen animiert werden. Für die Eltern könnte es aber von Nachteil sein, da sie eventuell den Überblick über die Finanzen des Nachwuchses verlieren könnten. Für Jugendliche ist das Konto aber in jedem Fall sinnvoll: Denn sollte mit der Schule eine Fahrt ins Ausland stattfinden oder sollte eine ähnliche Unternehmung anstehen, so ist das Geld dafür in jedem Fall vorhanden und die Kinder können selbst über ihr Tagesgeldkonto verfügen.

    Kindern wird durch derartige Konten vermittelt, wie sie am besten mit Geld umgehen sollten, sie lernen Verantwortung zu tragen. Es wird ihnen praktisches Wissen vermittelt, welches ihnen in der Schule nicht beigebracht werden kann. Ob das Konto aber schon im frühen Alter sinnvoll ist, müssen die Eltern selbst entscheiden.

     

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